Mittwoch, 4. Juni 2014

16 Days left, Graduation, Steam Punk Festival, South Dakota und der allgemeine Summerfun mit den wundervollsten amerikanischen Freunden der Welt

Hallo ihr Lieben,

könnt ihr es glauben, in 16 Tagen bin ich wieder in Deutschland!
Was mich angeht, ich kann es ehrlich gesagt nicht. Wie konnte die Zeit so schnell vergehen? Gerade bin ich doch noch durch die Schulflore gelaufen, habe erste Freundschaften geknüpft, habe amerikanisches Weihnachten gefeiert und meinen Traum von Hollywood wahrwerden lassen.
Fast 300 Tage hatte ich - nun verbleiben mir noch 16. Wie sonderbar.
Wie ihr schon wisst hatte ich das Privileg in meiner High School als Senior eingestuft zu sein, was zur Folge hatte, dass ich auch an der großen Abschlussfeier beteiligt war. Mit Cap and Gown, der typischen Graduationmelodie, einem Zertifikat und natürlich dem traditionellen Hütehochwerfen am Ende. Und all dies fand in einer riesigen Arena in Wichita statt, da in meinem Jahrgang aus geschlagenen 410 Schülern bestand!
Es war ein überwältigendes Gefühl und ich hätte mir keinen besseren Abschluss meiner High School Karriere vorstellen können.


Einige meiner Freunde sind einem Trend verfallen, den ich nun auch langsam für mich entdecke. Steampunk. Eine Mischung aus viktorianischem Stil mit futuristischen Einflüssen. I think it looks amazing! Letztes Wochenende gab es in Cow Town Wichita (einer nachgebauten Wild-West Town) eine Art Festival dafür. Mariah, Ada, Madison, Caroline, Garred und ich trafen uns ein wenig früher und bastelten grandiose Kostüme zusammen.
In dem Moment als wir Cow Town betraten war es, als hätte ich eine andere Welt betreten. Wundervolle Kostüme wohin ich blickte, Vintage Stores, Pferdekutschen, Hochräder, Fechter, und sogar ein Typ der ein lebendiges Kangoroo an einer Leine herumführte (btw. das ist selbst für Amerika nicht normal^^). Es war ein unvergesslich schönes Erlebnis, auch wenn es zeitweise in Strömen regnete.


Die letzte Woche verbrachte ich mit Summer und meinem Hostdad in South Dakota. Nach einem 12 hour Road trip wurde ich das erste mal seit 9 Monaten von Bergen begrüßt. Von Hügeln, Felsen und vor allem Wäldern.
Und in diesem Moment wurde mir erst so richtig bewusst, wie sehr ich das alles vermisse. Natur und Hügellandschaften um mich. Was soll ich sagen, so wundervoll mein Leben hier auch ist, ich freue mich schon sehr auf zu Hause! In South Dakota wanderten/kletterten wir viel, genossen die Natur und ich konnte endlich Mount Rushmore bestaunen! Sooo cool! Und ich kann noch immer nicht glauben, dass bei seinem Erbau niemand ums Leben kam!

Meine restlichen Tage verbringe ich ziemlich intensiv mit meinen Freunden hier. Poolparties, Movie-nights, Museumsausflüge oder wir hängen einfach nur zusammen ab und quatschen bis spät in die Nacht.

16 Tage verbleiben mir noch, 14 Tage hier in Derby. Gemischte Gefühle? Oh ja und wie ich darunter leide! Natürlich möchte ich Amerika nicht verlassen. Meine zweite Familie, meine großartigen Freunde, mein neues Leben! Ich habe mich hier so sehr entwickelt - und ich denke auch um einiges verändert. Doch was soll ich sagen. Ich vermisse zu Hause. Meine richtige Familie, meine wundervollen deutschen Freunde und mein geordnetes, ein wenig stressiges, doch ganz und gar einzigartig tolles deutsches Leben. Denn so schillernd Amerika auch ist und so sehr ich es auch hier liebe - there is no place like home! <3
Love always,
Elsie




















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